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Jedes Strickstück beginnt mit dem Anschlag der Maschen. Es gibt verschiedene Techniken, dies zu tun. Der Kreuzanschlag ist eine einfache Methode, einen festen, elastischen Rand zu erhalten, der zu jedem Muster passt. Damit das Strickstück schön aussieht, sollte schon die Anschlagreihe gleichmäßig gearbeitet sein. Übe also ein wenig, bevor es richtig losgeht! Der Anschlag darf nicht zu fest sein, damit sich die erste Reihe leicht abstricken lässt, jedoch auch nicht zu locker, sonst leiert das Bündchen zu schnell aus. Je nach Deiner ganz persönlichen Strickweise, ob locker oder fest, kannst Du den Anschlag mit einer oder zwei Nadeln arbeiten. Die zweite Nadel wird dann vor dem Stricken der ersten Reihe herausgezogen.

So funktioniert der Kreuzanschlag

Der Maschenanschlag wird mit der gleichen Nadelstärke gearbeitet, mit der Du dann auch weiterstrickst. Für jede Anschlagmasche benötigst Du ca. 1,5 bis 2,5 cm Fadenlänge, je nach Dicke des Garns. Gebe dann noch ca. 20 cm hinzu, damit Du auch die letzten Maschen problemlos anschlagen kannst. Im Zweifelsfall bemesse den Faden lieber zu lang als zu kurz. Mit dem Restfaden kannst Du später die Seitennaht schließen.

Führe den Faden von vorne nach hinten um Daumen und Zeigefinger der linken Hand. Das Fadenende befindet sich auf der Seite des Zeigefingers. Halte mit Ringfinger und kleinem Finger beide Arbeitsfäden fest, und fasse mit der Nadel den gespannten Faden zwischen Daumen und Zeigefinger von hinten auf. Führe nun die Nadel zum Daumen, und fasse die Schlinge von links nach rechts auf. Das Video zeigt wie es geht:

Bildquelle: YouTube-Video von LANA GROSSA